Liebe Sportfreunde,

das Neue Jahr hat begonnen – die ersten Schritte sind gemacht. Es wirkt auf mich wie bei einem kleinen Kind, das vorsichtig seine ersten Schritte macht:  behutsam, vorsichtig, mit Anleitung, Hilfe und klaren Regeln und Ansagen: Bis hierher und nicht weiter!

Auch wenn unser Leben immer von Regeln und Einschränkungen bestimmt wird, so haben wir sowohl Weihnachten als auch den Jahreswechsel in einer Weise gefeiert, wie wir es uns selbst in unseren kühnsten Träumen nicht hätten ausmalen können. Aber wir haben uns gefügt – es bleibt ja auch nichts übrig!

Die Corona-Bestimmungen werden uns natürlich 2021 weiter begleiten – wir müssen und werden aber alle Möglichkeiten ausschöpfen, die wir in Anspruch nehmen können und die uns erlaubt sind!

Aktuell hat die Ministerpräsidentenkonferenz eine weitere Verlängerung des Lockdowns – zunächst bis 31.01.2021 – mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in den sog. Corona-Hotspots beschlossen – aufgrund der aktuellen Inzidenzraten betrifft dies in Bayern 25 Landkreise und kreisfreie Städte. Es ist nicht absehbar, dass dies das Ende der Fahnenstange darstellt. De facto bedeutet dies, dass – wie ich bereits im Mai 2020 befürchtet habe – die Saison für uns endgültig abgeschlossen ist. Ob bzw. inwieweit eine Saison 2021/2022 realisierbar ist, dürfte nach meinen bisherigen Erfahrungen von der weiteren Entwicklung der Zahlen, aber auch der darauf basierenden Entscheidungen unserer Mandatsträger ab.

Während im vergangenen Jahr alleine nackte Zahlen präsentiert und die Folgen einer Corona-Erkrankung in den Mittelpunkt der Berichterstattung gerückt wurden, weisen Psychologen und Mediziner mittlerweile zunehmend auf die Folgen der Einschränkungen für Schule und Sport hin.

Der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, der Autor des Romans „Der kleine Prinz“ hat es einmal so formuliert:

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen!“

Wir können, sollen und wollen die Zukunft zwar nicht voraussehen, aber wir können und werden uns darum bemühen, alles möglich zu machen, dass unsere Zukunft lebenswert bleibt – und wir wieder Basketball spielen können! Davon träumen wir mittlerweile alle. Träume machen viel Arbeit, gehen wir´s an!

Verlieren Sie nicht Ihre Träume und Ihre Zuversicht!

Mit sportlichen Grüßen

Gez.

Dr. Rainer König

Bezirksvorsitzender