Die Schiedsrichtereinsätze per Vereinseinteilung wurden vorgenommen und an die Vereine übermittelt, worauf nun auch bei Verlegungen zu achten ist.

Ab der Saison 2019/20 wird auf Bezirksebene erstmals in allen Jugendligen ohne weiterführende Meisterschaften auf das System der Schiedsrichtervereinseinteilung nach dem Verursacherprinzip zurück gegriffen. Auf mancher Kreisebene wird das System teilweise schon seit Jahren genutzt und hat sich bewährt. 

Dabei lässt der Bezirk nun den jahrelangen Appellen, mehr Schiedsrichter auszubilden, den Umgang mit Referees zu verbessern und den Stellenwert der Schiedsrichter anzuerkennen, Taten folgen. Dabei sind ausdrücklich auch alle Vereine (die in diesen Ligen Einsätze verursachen) ohne eigene Schiedsrichter mit der Besetzung von Spielen betraut, da die Organisation lediglich neutrale Schiedsrichter mit ausreichender Lizenzstufe verlangt (wie bei einer Einteilung durch den Verband). Da man ohne eigene Schiedsrichter bei der Organisation von Einsätzen immer noch auf "vereinsfremde" Schiedsrichter zurückgreift, und diese mehr Belastung haben als wenn man selbst ausreichend Schiedsrichter hätte, besteht keine Verbindung zur Schiedsrichterauflage. Diese ist von der gewählten Form der Schiedsrichteransetzung unberührt.

Spätestens jetzt sollte es im Interesse jedes Vereines liegen, ein gutes Verhältnis zu möglichst vielen Schiedsrichtern zu pflegen, im eigenen Verein einige Schiedsrichter und einen Schiedsrichterwart zu haben.

Die Schiedsrichter-Vereinsansetzungen für die Saison 2019/20 sind hier hinterlegt, und auch für Spielverlegungen enorm wichtig.

Bei Verlegungen eines der aufgeführten Spiele muss der verlegende Verein die SR-Einteilung beachten, und die Bestätigung der Übernahme einholen. Hier der entsprechende Auszug aus der Ausschreibung:

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§ 20 Spielverlegung

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7) Bei Vereinsschiedsrichteransetzungen hat die verlegende Mannschaft eine Bestätigung des als Schiedsrichter eingeteilten Vereines für die Übernahme des neuen Spieltermins einzuholen. Der eingeteilte Verein kann die Übernahme des neuen Termins innerhalb von 72 Stunden nach dessen Bekanntgabe ablehnen, wenn der Termin auf ein anderes Datum verlegt wird und der eingeteilte Verein noch keine Zusage für den neuen Termin erteilt hat. Der verlegende Verein ist in diesem Falle der verweigerten Übernahme verpflichtet neutralen Ersatz zu organisieren, oder kann bei entsprechender Fristwahrung (siehe §17.3B) das Spiel kostenpflichtig zurück geben.

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Das Ende der Spielplanungsphase am 01.08 hat entspechend noch mehr Gewicht als in der Vergangenheit, da man bei Verlegungen nun als verlegender Verein zusätzlich riskiert für den neuen Spieltermin neutrale Schiedsrichter organisieren zu müssen. Im Zweifelsfall muss der verlegende Verein die Übernahme des neuen Termines gegenüber der Spielleitung nachweisen können.