Chronik des Bezirks Oberbayern

2012

Der Bezirkstag in Bad Aibling verabschiedet eine Änderung der Geschäftsordnung und eine neue Finanzordnung mit erneuerter Finanzstruktrur.

2011

Der TSV Wasserburg wird zum sechsten Mal Deutscher Meister der Damen, zum vierten Mal Pokalsieger und holt zum vierten Mal das Double.

2010

Nach 21 Jahren im Vorstand (als Rechtskammervorsitzender, Minireferent und Zweiter Vorsitzender) tritt Wolfgang Wenzel nicht zur Wiederwahl an.
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Der BBV zeichnet Stefan Bradaric (TuS Bad Aibling) als „Trainer des Jahres" aus.
Die Bundestrainer Dirk Bauermann (Herren) und Imre Szyttia (Damen) halten ein Fortbildungstraining für Jugendtrainer in Holzkirchen ab.

2009

Die Schiedsrichterverwaltung und -ansetzung wird komplett auf TeamSL umgestellt.
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Die U16w von TuS Bad Aibling wird beim Finalturnier in eigener Halle Deutscher Meister.
Das DBB-Präsidium hält eine zweitägige Tagung in Freising ab.
In Burghausen feiert der BBV sein 60jähriges Bestehen.
Der DBB verändert die Spielwertung. Nun gibt es für einen Sieg zwei, für eine Niederlage einen Punkt.
Der BBV-Verbandsausschuss tagt in Landshut.

2008

Der Bezirk feiert in Burghausen am 26. Juli sein Jubiläum und legt dazu eine Chronik auf.
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Die Damen des TSV Wasserburg werden zum fünften Mal in Folge Deutscher Meister.
Gordon Sohn aus Miesbach wird zum Vizepräsidenten der Anti-Doping-Kommission des DBB berufen.
Der DBB führt neue Spielfeldmarkierungen und damit eine Verschiebung der Dreier-Linie ein.

2007

Der Bezirkstag in Fürstenfeldbruck verabschiedet einmütig eine neue Bezirksordnung inclusive Schiedsrichter-, Finanz- und Ehrenordnung, die ausgehend von der neuen BBV-Satzung alle verstreuten Beschlüsse und Regularien im Bezirk bündelt und damit die bisherigen Bezirkstagsbeschlüsse ersetzt.
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Die Damen des TSV Wasserburg werden zum dritten Mal in Serie Meister und Pokalsieger und schaffen damit ein einzigartiges „Triple Double".

2006

Heinz Reible übergibt die Geschäftsstellenleitung des Bezirks an Klaus Bachhuber.
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Die Damen des TSV Wasserburg verteidigen ihre beiden Titel als Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger.

2005

Der TSV Wasserburg verteidigt seinen Deutschen Meistertitel der Damen und erringt mit dem Pokalerfolg auch noch das „Double".

2004

Der Bezirkstag in Bad Aibling wird erstmals nach den Regularien der neuen Satzung des BBV durchgeführt, was unter anderem eine unverhoffte Neuwahl des kompletten Vorstands nötig macht.
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Erstmals wird der TSV Wasserburg Deutscher Meister der Damen.
Der Verbandsausschuss des BBV tagt in Passau.
In den Damen- und Mädchenligen wird der „Damenball" Größe 6 eingeführt.

2003

Der BBV verabschiedet eine neue Satzung.

2002

Nach 46 Jahren verläßt der Weltverband FIBA seinen Sitz in München und zieht nach Genf.
Das bayerische WebSL wird als TeamSL vom DBB übernommen und stetig ausgebaut. Bis 2006 erscheint jährlich eine neue Version mit Erweiterungen.

2001

Beim Bezirkstag Passau wird ein Antrag des SV Polling abgelehnt, Niederbayern als eigenständigen Bezirk von Oberbayern abzutrennen.
Nach 30 Jahren als Kassenreferentin tritt Ingrid Taschner nicht mehr zur Wiederwahl an. Einstimmig ernennt sie der Bezirkstag „für ihre herausragenden Verdienste um den Basketballsport, insbesondere im Bezirk Oberbayern", zum ersten Ehrenmitglied des Bezirks.
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Der Verbandstag des BBV findet in Burghausen statt.

2000

Die Altersklassen werden bundesweit neu geregelt und das System U20 bis U8 eingeführt.
WebSL wird in Bayern eingeführt, eine halbautomatische online-Statistik zur Eingabe durch Spielleiter.

1999

Beim Bezirkstag in Weilheim nehmen statt Vereinsvertretern erstmals Delegierte der Kreise teil. Bei den letzten drei Bezirkstagen waren 73, 74 und 70 Vereinsvertreter anwesend, nun 35 gewählte Delegierte.
Uli Hesse scheidet nach vier Jahren als Erster und unmittelbar anschließend 14 Jahren als Zweiter Vorsitzender sowie vier Jahren währenddessen als Schulsportreferent aus dem Bezirksvorstand aus.
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Erneut findet das „Final Four" des Europapokals in München statt, Zalgiris Kaunas gewann vor Bologna.
Die Mannschaftsmeldebögen werden in einem Pilotprojekt in Bayern abgeschafft und durch neue Spielerpässe mit jährlichen Einsatzberechtigungsvermerken ersetzt.

1998

Der Bezirksvorstand schafft die Kreisauswahlturniere wieder ab und kündigt stattdessen ein Sichtungs- und Lehrgangssystem an.
Ein Antrag des MTV Pfaffenhofen auf Neugliederung der Kreise wird vom Bezirkstag in Vaterstetten mit 60:2 Stimmen angenommen. Damit sollen die in anderen Bezirken spielenden Vereine Oberbayerns in den Bezirk zurückgeholt und danach neue Kreiszuschnitte gebildet werden.
www.obb.bbv-online.de geht ans Netz. Erster Webmaster ist Jan Remy, bald abgelöst von Uli Kress.
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Ein außerordentlicher Verbandstag des BBV findet in Bodenmais statt.

1997

Der Bezirksvorstand setzt den als Schiedsrichter-Einsatzleiter fungierenden Dr.Rainer König als kommissarischen Vorsitzenden ein.
Beim Bezirkstag in Osterhofen wird König als Vorsitzender gewählt.
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Dieter Wolff tritt nicht mehr zur Wiederwahl als Präsident an und wird zum Ehrenpräsident des BBV ernannt.

1996

Beim Bezirkstag in Westerndorf/St.Peter wird ein erneuter Antrag des Bezirksvorstandes, für Bezirkstage ein Delegiertensystem einzuführen, mit 38:27 Stimmen angenommen. Jeder Kreis soll für je drei am Spielbetrieb teilnehmende Mitgliedsvereine einen Delegierten erhalten.
Wenige Wochen nach dem Bezirkstag tritt Werner Lechner als Vorsitzender zurück, Zweiter Vorsitzender Uli Hesse übernimmt die Vertretung.

1995

Bei einer Klausurtagung in Burghausen debattiert der Bezirksvorstand eine Neuordnung der Kreise und fasst die Grundsatzbeschlüsse, den Kreis Nordost weiterhin mit dem Regierungsbezirk Niederbayern identisch zu belassen und für München auch künftig keinen eigenen Kreis zu schaffen, sondern die Stadtvereine auf mehrere Kreise zu verteilen.
Nach 13 Jahren als Sport- und zuvor sechs Jahren als Pressereferent scheidet Albert Schencking aus dem Bezirksvorstand aus.
Der Bezirkstag in Murnau beschließt mit 43:12 Stimmen die Einrichtung einer Bezirksgeschäftsstelle zum 1.7.1995. Die Finanzierung soll durch eine jährliche Umlage für alle Vereine erfolgen.

1993

Barbara Schencking gibt nach zehn Jahren ihre Aufgabe als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit ab, als die sie jährlich das Bezirkshandbuch erstellt hatte.
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In München finden mehrere Spiele und das Finale der Europameisterschaft 1993 statt, bei der Deutschland den Titel gewinnt.
Der Verbandstag des BBV wird in Freising abgehalten.

1992

BBV-Präsident Dieter Wolff macht die Gründung eines eigenen Bezirks Niederbayern zur Chefsache. Der Kreistag Nordost spricht sich einstimmig gegen einen eigenen Bezirk aus.
Für Spiele der Bezirksliga Herren wird ein Schiedsrichter-Pool eingerichtet, aus dessen Reihen die Spiele besetzt werden.
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Die Damen von Lotus München gewinnen die Deutsche Meisterschaft.

1991

Werner Lechner wird zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt.
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Die Damen der SG BC/USC München verteidigen ihren Titel als Deutscher Pokalsieger.
Ein außerordentlicher Bundestag des DBB wird in Burghausen abgehalten.
In München findet die Abschlussveranstaltung der Feierlichkeiten des DBB zum Jubiläum „100 Jahre Basketball" statt. Unter anderem legen 400 Kinder das Sportabzeichen Basketball ab, das Gymnasium Penzberg führt ein Basketballballett auf und dribbelnde Schüler tragen die FIBA-Fahne vom Marienplatz zur Feldherrnhalle.

1990

Der Bezirk richtet sieben Schiedsrichterlehrgänge D aus.
Vom Bezirkstag in Freising werden die Kreisauswahlturniere wieder eingeführt.
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Die Damen der SG BC/USC München werden Deutscher Pokalsieger.
Wegen rechtlich schwach fundierter Verteilung von automatischen Strafen gegen Schiedsrichter in BBV-Ligen strengt Bezirksvorsitzender Siegert ein Muster-Rechtsverfahren an, in dem er in allen Punkten Recht erhält. Sein Vorgehen dabei wird aber in einer offiziellen Äußerung des BBV-Vorstandes „auf das schärfste mißbilligt", Vizepräsident Schorr bringt einen formellen Antrag ein, gegen Siegert ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, der jedoch keine Mehrheit findet.
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1989

Der Bezirksjugendausschuss entscheidet, die Kreisauswahlturniere abzuschaffen, da sie „zu wenig informativ und zu kostenintensiv" seien.
Als Schiedsrichtereinsatzleiter für die Jugendbezirksligen stellt sich Dr. Rainer König zur Verfügung.
Nach 15 Jahren als Rechtsreferent übergibt Silvio Ovadya beim Bezirkstag in Pfarrkirchen den Vorsitz der Rechtskammer an Wolfgang Wenzel.
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Das „Final Four" des Europokals wird in München ausgetragen; es gewinnt Yugoplastica Split.

1988

Als Zusammenführung einiger spezifischer Auf-, Umlagen und Gebühren beschließt der Bezirkstag in Wasserburg eine Jahresgebühr von 70 D-Mark je Verein. Diese deckt die „Basketball Notizen", das Adressverzeichnis und allgemeine Fahrtkosten und Auslagen für Funktionäre ab.
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In einer Serie über Sport in unteren Ligen berichtet der Bayerische Rundfunk in einem Fernsehbericht in „Blickpunkt Sport" über das Bezirksligaspiel zwischen Wasserburg und Milbertshofen.
Der Verbandsausschuss des BBV tagt in Burghausen.

1987

Die bisherige Rekordzahl von sechs Schiedsrichterlehrgängen wird ausgerichtet.
Erstmals hält der Bezirk einen D-Trainer-Lehrgang.
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Erneut werden die Damen der SG BC/USC München Deutscher Pokalsieger.

1986

Beim Bezirkstag in München werden Sportausschuss, Jugendausschuss und Schiedsrichterkommission formell gegründet, nachdem alle diese Gremien „in vielen derzeit gültigen Beschlüssen erwähnt werden, ohne dass es sie formal gibt", wie Sportreferent Albert Schencking erläutert.
Die Strafe für fehlende Vereine beim Bezirkstag wird auf 100 Mark verdoppelt.
Der Jugendtag kehrt wieder auf den Vormittag vor dem Bezirkstag zurück.

1985

Im Bezirksvorstand wird auf Initiative von Lehrreferent Bernt Ruban ein Trainer-Lehrstab eingerichtet. Im Bezirk sind 86 lizenzierte Trainer aktenkundig, davon 4 mit A-Lizenz, 18 mit B, 38 mit C und 26 mit D.
Das Adressenverzeichnis wird erstmals mit „textverarbeitendem Computer mit Drucker" erstellt, den Silvio Ovadya der Referentin Barbara Messerer zur Verfügung gestellt hatte.
Die Schiedsrichter-D-Lizenz wird als Einstiegsstufe für neue Schiedsrichter im Bezirk verbindlich eingeführt; die Lizenz ist seit langem installiert, war aber in Oberbayern nicht gebräuchlich. Der Besuch eines Lehrgangs erbringt die D-Lizenz; ein Jahr später kann ein Prüfungsspiel abgelegt werden, das die C-Lizenz zur Folge hat.
Der Bezirkstag in Wasserburg beginnt wegen Schnee und Glatteis mit einer Stunde Verspätung; die angesagten Vertreter des BBV kehren auf der Strecke um und fehlen bei der Tagung.
Zum neuen Vorsitzenden wird Dave Siegert gewählt.
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Der Weltkongress der FIBA findet in München statt.
Die Ansetzung einer Jugend-Landesliga landet auf Protest eines Vereinsvertreters vor einem Ordentlichen Gericht. Bis das Gericht entscheidet und die Liga zuläßt, hat der Bezirk Schwaben die Liga schon aufgegeben und eine eigene Bezirksliga installiert. Als Oberbayern dies dann auch versucht, gehen dagegen wieder Proteste ein.
Zur EDV-Bearbeitung erhalten alle Vereine siebenstellige Vereinsnummern zugeteilt.

1984

Ein Antrag des Bezirksvorstands, für Bezirkstage ein Delegiertensystem statt der Teilnahmepflicht für jeden Verein einzuführen, wird beim Bezirkstag in Landshut mit 23:24 Stimmen abgelehnt.

1983

Der Bezirk richtet in Murnau einen „1. Minitreff" aus, an dem 85 „Minis" teilnehmen.
Der Kreistag Nordost lehnt die Gründung eines Bezirks Niederbayern ab. Stattdessen wird ein Antrag formuliert, „aufgrund der speziellen Eigenlage des Kreises und seiner verdeckten Rolle als Bezirk Niederbayern" ein besonderes Stimmrecht im Bezirksvorstand zu erhalten.
Mit 15:11 Stimmen wird beim Bezirkstag in Dachau dann ein „Referat für die Angelegenheiten Niederbayerns" im Bezirksvorstand geschaffen, Georg Schwarzwälder zum Referenten gewählt.
Außerdem wird vom Bezirkstag ein neues Schiedsrichter-Lehr-Referat eingerichtet und ein Referat Öffentlichkeitsarbeit, mit dem das bisherige Pressereferat abgelöst wird. Der Pressereferent hatte zuvor die „Basketball Notizen" erstellt; seit dies BBV-Geschäftsführer Hönigsmann konstant erledigt, wurde das Referat seit 1980 nicht mehr besetzt. Das Referat Öffentlichkeitsarbeit hat nun als einzige Aufgabe, das jährliche Adressenverzeichnis zu erstellen.
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Der Verbandstag des BBV findet in Straubing statt.

1982

Die im Regierungsbezirk Oberbayern angesiedelten Vereine Burghausen, Neuötting und Töging wechseln vom Kreis Nordost nach Südost. In einem nun auf den Regierungsbezirk Niederbayern reduzierten Kreis Nordost verbleiben 12 Vereine mit 39 Mannschaften. Kreisvorsitzender Georg Schwarzwälder kündigt an, „die Neugründung des Bezirks Niederbayern ins Auge zu fassen".
Zum Bezirkstag stellt der Kreis Nordost den Antrag, den Bezirk Niederbayern neu zu gründen. Die TG Landshut legt dagegen einstweilige Verfügung ein, da der Kreistag nicht ordnungsgemäß geladen gewesen sei, auf dem dieser Wunsch beschlossen wurde. Die Bezirksrechtskammer gibt dem Einspruch Recht, der Antrag wird nicht zugelassen.
Beim Bezirkstag in Erding verlangt Ex-Pressereferent Handwerker mit der schriftlich vorliegenden Drohung, ein ordentliches Gericht anzurufen, seine 1981 verweigerte Entlastung für seine Amtsführung, die ihm mit 21:4 Stimmen nachträglich erteilt wird.
Einstimmig anulliert der Bezirkstag alle Bezirkstagsbeschlüsse vor 1972. Die Beschlüsse seither werden gesammelt und veröffentlicht.
Alle Vereine werden zum Besuch von Bezirkstagen verpflichtet; wer keinen Vertreter sendet, wird mit 50 D-Mark bestraft.
Eingeführt wird eine neue Abrechnungstabelle für Schiedsrichter, die unterschiedliche Sätze für Bahnfahrten, Pkw-Anreise oder gemeinsame Anreise im Auto vorsieht.
Als neuer Schiedsrichterreferent wird Christian Arzberger gewählt. Nach der Beschlussfassung zu den Anträgen tritt Arzberger während der Sitzung zurück, da er mit diesen Beschlüssen nicht arbeiten könne. Als Nachfolger stellt sich Bernt Ruban zur Wahl. Daraufhin kündigt Kassenreferentin Ingrid Taschner an, im Falle der Wahl Rubans zurückzutreten. Ruban zieht seine Kandidatur zurück, zum Schiedsrichterwart wird Klaus Burghart gewählt.
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Die Damen der SG BC/USC München gewinnen den Deutschen Pokal.
Nach dem Rücktritt von BBV-Präsident Murf wird auf einem außerordentlichen Verbandstag des BBV Dieter Wolff (Polling) zum Präsidenten gewählt.

1981

Der Bezirkstag in Rosenheim wählt Uli Hesse zum neuen Vorsitzenden.
Nach den Mißstimmigkeiten des Vorjahres um die Abrechnungen wird Pressereferent Handwerker die Entlastung verweigert. Ein neuer Pressewart wird nicht gewählt.
Nach seiner einstimmigen Bestätigung als Schiedsrichterreferent scheitert Dave Siegert mit einem Antrag zur Modifizierung der Schiedsrichterauflage, der mit 11:17 Stimmen abgelehnt wird. Er tritt daraufhin während des Bezirkstags zurück. Nach intensiver Debatte wird der Antrag mit Änderungen beschlossen, Siegert stellt sich wieder zur Wahl und wird erneut gewählt.
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Der kommissarische BBV-Präsident Murf wird regulär in seinem Amt bestätigt.
R. William Jones, 44 Jahre lang Generalsekretär der FIBA und seit 1964 in der „Hall of Fame" des Basketball, stirbt in München und wird am Friedhof Solln beigesetzt.

1980

Der Jugendtag wird wieder völlig vom Bezirkstag abgekoppelt, findet zu anderen Terminen und an anderem Ort statt. Dies bleibt bis 1985 so.
Beim Bezirkstag in Landshut wird die Abrechnung von Pressewart Helmut Handwerker über die Ausgaben für die „Basketball Notizen" angezweifelt. Armin Strobel, der Kreisvorsitzende Mitte, fordert einen Mißtrauensantrag gegen den Vorstand. Die Versammlung einigt sich darauf, dass Kassenreferentin Ingrid Taschner eine Aufstellung der Ausgaben des Pressereferats an alle Vereine versenden solle.
Erwin Neumann, in Personalunion Referent für Männer- und für Frauensport, bezeichnet das Resort Frauensport als überflüssig. Fortan wird nur ein Sportreferat gewählt.
Beim Jugendtag stellt der TSV Ottobrunn einen Mißtrauensantrag gegen Mädelwartin Ursula Bierlmaier, der mit 6:23 Stimmen abgelehnt wird.
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Der frühere Bezirksvorsitzende Arno Murf (München) wird kommissarisch BBV-Präsident.

1979

Zwei Wochen vor dem Bezirkstag tritt Vorsitzender Kleine zurück. Der kommissarische Zweite Vorsitzende Bardos übernimmt kommissarisch auch den Vorsitz.
Im Berichtsheft zum Bezirkstag ist ein schriftlicher Bericht von Kleine abgedruckt, der nach Aussage des kommissarischen Vorsitzenden Bardos ohne Wissen und Billigung des amtierenden Vorstands zum Druck gelangt sei. Mit einer Kampfabstimmung akzeptiert der Bezirkstag den Bericht als Bericht des Vorsitzenden.
Im Protokoll wird erneut BBV-Vertreter Schorr zitiert, dass es ihm „nicht neu ist, dass es im Bezirk Oberbayern turbulent zugeht". Dies sei „in Maßen gut, wenn es aber ausartet, dann leidet alles darunter".
Zum neuen Vorsitzenden wird Klaus Konrad gewählt.

1978

Um den Aufstieg in die Bezirksliga Herren gibt es eine Aufstiegsrunde mit vier Teilnehmern aus den Kreisen Ost und West - nach Beendigung der Runde verzichten alle vier auf den Aufstieg.
In der ersten Saison der neuen Kreise spielen im Kreis Mitte acht Mannschaften der A-Jugend männlich, 8 Bm, 6 Cm, 3 Dm und 2 Minis; 4 der A weiblich, 6 Bw, 4 Cw. Kreis Nordost: 4 Bm, 5 Cm, 2 Dm, 1 Miniteam, 5 Aw, 1 Bw, 1 Cw. Kreis Südost: 3 Am, 6 Bm, 6 Cm, 5 Dm, 2 Minis, 2 Aw, 3 Bw, 5 Cw, 3 Dw. Kreis West: 10 Am, 5 Bm, 3 Cm, 6 Dm, 1 Aw, 3 Bw, 4 Cw. 15 dieser Mannschaften spielten in Landesligen, 112 in 21 Bezirks- und Kreisligen.
In einem Offenen Brief fordert Lehrwart Dieter Wolff Jugendreferent Jacky Knerr wegen „Konzeptlosigkeit in der Jugendarbeit" zum Rücktritt auf.
Der Kreis Mitte fordert, die Kreise Mitte und West wieder zusammen zu legen, um die als unglücklich empfundene Teilung Münchens zu korrigieren. Allerdings wird in einem Sitzungsprotokoll auch eingeräumt, dass „den Provinzvereinen" nicht die Möglichkeit genommen werden dürfe, gegen Münchner Teams zu spielen, da dies „letztlich die interessantesten Spiele sind, bei welchen man am meisten lernen könnte". Man verständigt sich darauf, die Neugliederung nicht bereits nach einem Jahr wieder zu fordern, kurzfristig aber anzustreben.
Beim Bezirkstag im Vereinslokal des TSV 1860 in München tritt nach der Aussprache zu seinem Bericht der amtierende Vorsitzende Karlheinz Reible zurück und verläßt die Sitzung. Als neuer Vorsitzender wird Wolfgang „Tiger" Kleine gewählt. Der Zweite Vorsitzende Hans Hönigsmann „gratulierte Kleine zu seiner Wahl und erklärte seinen Rücktritt", so das Protokoll. Als Zweiter Vorsitzender kandidiert Bernt Ruban, wird aber mit 5:7 Stimmen nicht gewählt. Die Versammlung bleibt ohne Zweiten Vorsitzenden, später beruft Kleine kommissarisch Michael Bardos. Der Vertreter des BBV-Präsidiums, Horst Schorr, wird im Protokoll zitiert, er habe „durch diesen Bezirkstag gute Lehren für den BBV mitgenommen".
Beim an den Bezirkstag anschließenden Jugendtag tritt Jugendreferent Jacky Knerr zurück. Begründung im Protokoll: „Weil er von einem Antrag des Kreises West wußte." Mädchenwartin Karin Angermeier war schon zuvor zurückgetreten.
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In der Münchner Rudi-Sedlmayr-Halle findet das Finale im Europacup der Landesmeister zwischen Real Madrid und Varese statt.
Der Verbandstag des BBV wird in Bad Aibling ausgerichtet.

1977

Der Bezirkstag in Wasserburg teilt vier neue Kreise ein. Nach dem Grundsatzbeschluss dazu mit 32:9 Stimmen verteilen sich die Vereinsvertreter auf vier verschiedene Lokale und halten dort die Gründungsversammlungen der Kreise Mitte, Nordost, Südost und West ab. Anschließend wird der Bezirkstag fortgesetzt.
In den „Basketball Notizen" war für die Neuordnung geworden worben, dass sie „den Basketballsport für die niederklassigen Vereine billiger und für neue Vereine, insbesondere für neue Jugendmannschaften interessanter machen" könne. In der vergangenen Saison waren im Kreis Ost 82 Mannschaften aktiv gewesen, im Kreis West 167. „Der riesige Kreis West läßt sich in der derzeitigen Form nicht mehr ordentlich organisieren", heißt es in der Antragsbegründung des Zweiten Vorsitzenden Hönigsmann, „und zum anderen haben im Raum Niederbayern mittlerweile so viele Vereine den Spielbetrieb aufgenommen, dass die Einrichtung eines eigenen Kreises sich anbietet." Die „Basketball Notizen" berichten, dass der Bezirkstag „unerwartet sachlich" geblieben sei.
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Werner Mathias (München) wird zum BBV-Präsident gewählt. Der Zweite Vorsitzende des Bezirks, Hans Hönigsmann, wird zum Geschäftsführer des BBV berufen.
Die Jugendklasse der Minis wird in D-Jugend umbenannt.

1975

Die Damen des USC München werden Deutscher Pokalsieger.

1974

Der Nachwuchs von DJK SB München wird Deutscher Jugendmeister.
Bei den Juniorinnen wiederholt der FC Bayern München die Deutsche Meisterschaft.
Das Kilometergeld für Schiedsrichtereinsätze beträgt nun 18 Pfennig pro km.
Die Jugendklassen erhalten neue Bezeichnungen. Aus den Junioren wird die A-Jugend, aus der Jugend die B-Jugend und aus den Schülern die C-Jugend. Die Jüngsten bleiben Minis.

1973

Im Bezirk sind 204 Schiedsrichter registriert, davon 16 mit Lizenz A, 36 mit B und 152 mit C.
Der Bezirk Oberpfalz/Niederbayern wird aufgelöst, die Oberpfälzer Vereine schließen sich Mittelfranken an, die niederbayerischen dem Bezirk Oberbayern.
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Die Juniorinnen des FC Bayern München werden Deutscher Meister.
Der Verbandstag des BBV findet in Dachau statt.

1972

Beim Bezirkstag in Deisenhofen wird Karlheinz Reible zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Rechtsreferent Toerkell erklärt die Gründung des Kreises West wegen eines Formfehlers für ungültig; der vermeintliche Kreisvorsitzende Klaus Mumme tritt daraufhin zurück; formgerecht beschließt nun der Bezirkstag gegen eine Stimme, einen Kreis West zu bilden.
Der MTSV Schwabing stellt einen Dringlichkeitsantrag, Kassenprüfer Schneider abzuwählen, dem jedoch die Dringlichkeit verwehrt wird.
Ein Antrag der TG Landshut auf Aufnahme in den Bezirk Oberbayern wird mit 32:1 Stimmen angenommen.
Der Bezirk fordert den BBV auf, die Schiedsrichteransetzung für Ober- und Landesligen selbst zu übernehmen und nicht den Bezirken aufzubürden.
Am 10. Mai wird bei einer Gründungsversammlung im Sportheim der TS Jahn der Kreis West etabliert, Vorsitzender wird Gert Henne.
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Die Schülermannschaft von DJK SB München wird Deutscher Meister.
Der Bundestag des DBB wird in München abgehalten. Die Delegierten besichtigen die Basketball-Halle der Olympischen Spiele.
Bei den Olympischen Spielen in München kommt es zum wohl denkwürdigsten Basketball-Finale aller Zeiten, in dem auf dem Höhepunkt des „Kalten Krieges" die UdSSR nach einer strittigen Entscheidung des FIBA-Generalsekretärs Jones in der Zusatzspielzeit die USA besiegt. Zum Hallenpersonal beim Olympischen Basketballturnier gehören Arnulf Murf als Zeitnehmer, Michael Geisler als Koordinator, Jacky Knerr, Silvio Ovadya und Laszlo Lakfalvi als Auswerter, Karlheinz Reibe und „Geggy" Ritter als Schiedsrichterbetreuer und Klaus Habl als Aufsicht. Im Team der BRD, das den 12. Platz unter 16 Startern erreicht, stehen Rainer Pethran und Jürgen Wohlers vom USC München sowie Hans-Jörg „Gigs" Krüger vom FC Bayern München. Dr.Abdul Tabba aus München ist Masseur des Teams.

1971

Erstmals wird ein Bezirkstag der Schiedsrichter angesetzt, an dem 20 der 150 lizenzierten Schiedsrichter teilnehmen.
Mit der Begründung einer „Misere im Spielbetrieb und Schiedsrichterwesen" beruft Vorsitzender Arnulf Murf neun Monate nach dem regulären Bezirkstag einen Außerordentlichen Bezirkstag in die Sportschule Grünwald. Dabei wird die Gründung eines Kreises West beschlossen.
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Die Juniorinnen der DJK Landsberg holen die Deutsche Meisterschaft ihrer Altersklasse.
Das Bundesjugendtreffen findet in München statt.

1970

Als erster Bezirk legt Oberbayern ein eigenes Mitteilungsorgan auf, die „Basketball Notizen".
In Spielen der Bezirksligen werden nur Trikots mit den Rückennummern 4 bis 15 zugelassen.
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Das erste Bezirksauswahlturnier der Jugend (15/16 J.) in Augsburg gewinnt Oberbayerns Auswahl.

1969

Arnulf Murf wird neuer Bezirksvorsitzender.
Für den 23. Februar wird von Jugendreferent Jacky Knerr erstmals ein Bezirksjugendtag in das Jugendzentrum des CVJM einberufen. Teilnahmeberechtigt ist jeder Verein, der ein Jugendteam im Spielbetrieb hat.
Vor dem Jugendtag wird das erste Mini-Turnier im Bezirk abgehalten. Die Spieler sind 12 Jahre und jünger.
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In der Trainerausbildung gilt folgendes System: Ein 60stündiger Lehrgang vermittelt die Übungsleiterlizenz, mit der Teams bis zur Bayernliga verantwortlich betreut werden können. Nach zweijährigem Besitz dieser Lizenz kann bei einer Fortbildung die C-Lizenz erworben werden. Diese wird vom BLSV anerkannt und kann bei staatlichen Stellen abgerechnet werden. Sie ist gültig bis zur Oberliga. Die B-Lizenz ist die höchste durch Lehrgänge erreichbare Lizenz, mit der auch Bundesliga trainiert werden kann. Die A-Lizenz wird für besondere sportliche oder wissenschaftliche Verdienste um die Trainingslehre verliehen. B-Trainer in Oberbayern sind Jacky Knerr, Werner Koch, Bernt Ruban, Klaus Schulz und Felix Szöllösy (alle München).

1968

Die Herren des FC Bayern München werden Deutscher Pokalsieger.

1967

Neuer Bezirksvorsitzender wird Silvio Ovadya, der erst seit kurzem in Deutschland lebt.
Ein Kreis Ost wird gegründet, der die bisherigen Kreiskonstruktionen um Rosenheim und Wasserburg ersetzt. Kreisvorsitzender ist Jörg Prantl.
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Der Verbandstag des BBV findet in München statt. Dr. Siegfried Reiner wird mit der neugeschaffenen Ehrennadel in Gold ausgezeichnet, Jörg Prantl mit der in Silber.
München erhält den Zuschlag für die Olympischen Spiele und die Vorbereitungen beginnen. DBB-Präsident Höfig äußert im Besuch bei Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel schwere Bedenken, da Münchens Beitrag zum organisatorischen Geschehen im Basketball „ein erschreckend großes Vakuum" sei. Es stehe zu befürchten, dass „außenbürtige Fachkräfte, seien sie aus Augsburg, Erlangen oder gar Aschaffenburg oder aus artverwandten Sportarten" aushelfen müßten, um „das Loch im Verbandsherzen zu überspielen".

1966

Im Anschriftenverzeichnis wird unterschieden nach den Kreisen Groß-München, West, Ost und Süd.
Im Sommer tritt Bezirksvorsitzender Prantl zurück. Mit ihm geben seine Ehefrau Edda und Kassenwart Deinwallner ihre Ämter ab.
Der Bezirksvorstand tritt am 21. September in München zusammen und verteilt die Aufgaben neu. Kommissarischer Vorsitzender wird der bisherige Zweite Vorsitzende Werner Koch.
Schon im Oktober tritt Schiedsrichterwart Silvio Ovadya zurück, Nachfolger wird Hans Hönigsmann.
Im Anschluss an den Bezirkstag Niederbayern/Oberpfalz veranstaltet Gastgeber Straubing ein Bezirksturnier, an dem der komplette Bezirk teilnimmt: fünf Vereine. Zum Bezirksvorsitzenden wird Edgar Selbmann gewählt.

1965

An den oberbayerischen Bezirks- und Kreisligen nehmen 68 Mannschaften teil.
Der Bezirkstag beschließt einen Fünfjahresplan. Bis 1970 sollen 2200 Aktive (aktuell: 1220) und 80 Vereine (43) erreicht werden. Das Kasssenvolumen soll auf 3300 D-Mark (1020) steigen.
Eine Schiedsrichterauflage wird eingeführt. Vereine, die länger als zwei Jahre spielen, müssen pro Mannschaft einen lizenzierten Schiedsrichter melden. Pro fehlenden Schiedsrichter müssen 10 D-Mark gezahlt werden.
Sportwart, die drei Spielleiter, Lehrwart, Kassenwart, Schiedsrichterwart und Schulsportbeauftragter erhalten für ihre Arbeit jeweils 50 D-Mark.
In der Bezirksliga der Männer werden erstmals neutrale Schiedsrichter eingeteilt. Bislang mußte sich in allen Ligen von Bezirk und Kreisen der Heimverein um einen Referee kümmern.
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Am ersten Trainerseminar des DBB sind Dr.Julius Bohus, Jacky Knerr (beide München) und Jörg Prantl (Wasserburg) beteiligt.

1964

Der Bezirk schreibt wieder einen neuen Jugendpokal aus. Dabei muss nun jede Spielpaarung parallel im einen und im anderen Ort ausgetragen werden, das heißt, dass jeder Verein mit zwei Jugendteams gleichzeitig gegen zwei Teams des anderen antritt. Die Ergebnisse werden addiert.
Der Bezirkstag in München erhöht eine offenbar schon früher bestehende Jugendumlage für höherklassige Vereine, die bereits zwei Jahre spielen und noch keine Jugendmannschaft haben. Für Bezirks- und Kreisligateams beträgt sie unverändert 10 D-Mark.
Beim Bezirkstag werden „drei amerikanische Basketballtonfilme" vorgeführt.
Der Bezirkstag Niederbayern/Oberpfalz in Passau beschließt die Auflösung des Bezirks. Der BBV-Vorstand lehnt diese Auflösung aber ab und setzt einen Außerordentlichen Bezirkstag in Regensburg an. Der wählt den Landshuter Hans Brandstetter zum Bezirksvorsitzenden, Sport- und Pressewart, Volker Linke (Landshut) wird Stellvertretender Vorsitzender, Kassenwart und Schriftführer, Helmut Wallner (Ries bei Passau) wird Lehrwart und Schulsportbeauftragter.

1963

Bei der Einladung zum Bezirkstag in München kündigt Vorsitzender Prantl „Vorschläge zu einer völligen Neuorganisation" an. Möglicherweise ist damit eine Reorganisation der Kreise gemeint, denn in den Spielplänen 1964 finden sich plötzlich Kreisligen Ost und West, die Bezeichnungen Inn/Chien, Inn/Salzach, Garmisch/Tölz und München verschwinden zunächst.
Ein neuer Bezirk Niederbayern/Oberpfalz wird gegründet. Vorsitzender ist Giselher Dobberke aus Regensburg. Aus Niederbayern gehören Gerhard Selwitschka als Zweiter Vorsitzender und Rechtswart, Veronika Steibrecher als Schriftführerin, Volker Linke als Kassenwart, Norbert Herrmann als Pressewart (alle aus Landshut) sowie Friedrich Weiß aus Passau als Jugendwart dem Vorstand an.

1962

Der Bezirk organisiert einen „Oberbayerischen Vereinspokal". Darin muss jeder teilnehmende Verein mit einer Herren-, einer Jugend- und einer Frauen- oder Mädchenmannschaft antreten, die Ergebnisse werden addiert.
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Walter Raykowski (München) wird zum BBV-Präsident gewählt.
Bundestrainer Yakovos Bilek hält einen Lehrgang in Wasserburg.
Wegen einer landesweiten Polio-Schluckimpfung muss ein Spieltag in den Jugendligen ausfallen.

1961

An den ersten Schulmeisterschaften um den Pokal des Bezirks in München nehmen 28 Schulmannschaften teil.
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Der BBV führt eine gemeinsame Oberliga mit Baden-Würtemberg ein und bildet darunter neu die Bayernliga als höchste bayerische Spielklasse.
Als neue Schiedsrichterspesen werden 3 D-Mark für ein Bayernligaspiel und 1,50 D-Mark für Bezirks- oder Kreisligenspiele festgesetzt. Dazu kommt Fahrtgeld von 15 Pfennig pro Kilometer.

1960

Für die Werbung neuer Vereine werden vom Bezirk 10 D-Mark Werbeprämie ausgelobt.
Der Bezirk stiftet einen „Wanderpokal für die Höheren Schulen Oberbayerns" und schreibt einen entsprechenden Bewerb aus, an dem sich Schulen beteiligen können.
Auf der Tagesordnung des Bezirkstags in München steht die „Aufstellung des Kreises Ingolstadt/Schrobenhausen", zu dem es aber offenbar nicht kommt.
Der Vorstand legt fest, dass Bezirkstage nur mehr in zweijährigem Turnus stattfinden; 1961 wird aber bereits zum nächsten geladen. Von 1962 ist keine Ladung und kein Protokoll erhalten, vielleicht wurde hier der neue Rhythmus umgesetzt.
Der Bezirk und seine Kreise spielen die Saison zwar mit Spielerpässen, aber ohne die jährlich neu aufzuklebenden Spielermarken. Da der DBB die Gebühr hierfür binnen zwei Jahren um das Siebenfache erhöht hat, protestiert Vorsitzender Prantl beim Bundesverband gegen diese Preise und legt den Vereinen nahe, die Marken zu boykottieren.
Erstmals wird eine Bezirksliga eingeführt. Zuvor hatten die Meister der Kreisligen den Bezirksmeister ermittelt.
Der Bezirkstag in München beschließt, Vereine mit 5 D-Mark zu bestrafen, die keinen Vertreter zum Bezirkstag entsenden.
Alle Kreiskassen sollen mit der Bezirkskasse vereinigt werden, wird beschlossen.
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Im Vorbericht zum BBV-Verbandstag wird Oberbayern hervorgehoben, „wo von Wasserburg aus Jörg Prantl eine Aktivität entwickelt, wie man sie nur als vorbildlich für alle übrigen Bezirke bezeichnen möchte. Mit welchem nimmermüden Elan er für seine gute Sache eintritt, ist mitreißend, sein Ideenreichtum sollte ansteckend wirken."

1959

Eine Aufstiegssperre für den Kreis München wird aufgehoben, da die Punkterunde begonnen hat und „begründete Aussicht besteht, daß sie auch termingemäß beendet wird".
Ein Kreis Inn/Salzach wird gegründet, den die Mannschaften aus Traunreut, Simbach, Töging, Garching/Alz und Neuötting bilden. Beide Inn-Kreise zusammen melden rund 400 Aktive. Gemeinsamer Vorsitzender ist Jörg Prantl.
In der Terminplanung der neuen Saison findet sich ein Kreis Garmisch/Tölz.
Ein fünfköpfiger Lehrstab zur Durchführung von Lehrgängen wird eingeführt. Ausgeschrieben werden fünf Schiedsrichter- und ein Übungsleiterlehrgang. Zu den Schiedsrichterlehrgängen muss jeder Verein zwei bis fünf Teilnehmer entsenden.
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Zum Länderspiel gegen die Schweiz (47:41) in München kommen in die MTV-Halle an der Häberlstraße nur 100 Zuschauer.

1958
Zum Jahresende muss Bezirksvorsitzender Prantl den Kreis München in einer öffentlichen Bekanntmachung ermahnen, weil Männersportwart Leo Kassel keine Ausschreibung für die Punkterunde veröffentlicht. Später wird der Kreis offenbar gesperrt.
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Der BBV entscheidet, dass in Meisterschaftsspielen keine US-Soldaten mehr eingesetzt werden dürfen. Damit steht man im Gegensatz zu den Vorgaben des DBB, wonach pro Saison in einer Mannschaft zwei Ausländer eingesetzt werden dürfen, pro Spiel aber nur einer.